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Escrima ist eine traditionelle Waffenkampfkunst, die den Ansprüchen an eine effektive Selbstverteidigung in der heutigen Zeit voll gerecht wird.
Entstanden ist Escrima auf den Philippinen. Diese Inseln waren lange Zeit spanische Kolonie. Die spanischen Besatzer brachten das europäische Fechten dorthin. Dies beeinflusste die traditionellen philippinischen Kampfkünste, was eine Veränderung und Weiterentwicklung dieser Kampfstile – wie z.B. Escrima - zur Folge hatte.Das Latosa – Escrima, eine Weiterentwicklung von Großmeister Rene Latosa, zeichnet sich durch seine einfachen und schnell anwendbaren Konzepte zur Verteidigung gegen Angriffe sowohl mit Waffen als auch ohne Waffen aus.
Die erste Übungswaffe im Training ist ein Rattanstock. Dieser steht symbolisch für verschiedene Hieb- und Stichwaffen, wie Macheten, Messer, Knüppel, jedoch auch für alltägliche Gegenstände, wie z. B. Schlüssel, Schirm Handtaschen usw., die zur Verteidigung eingesetzt werden können. Die erlernten Techniken werden im Training auch waffenlos umgesetzt.


Das Training mit verschiedenen Waffen, Gegenständen und den „leeren Händen“ schult besonders die Koordination, das Gleichgewicht und die Beweglichkeit. Der Bewegungsfluss sowie Timing, Schnelligkeit und eine dynamische Kraftentfaltung werden optimiert.Durch das schnelle, flexible Training entwickelt der Übende ein verbessertes Gespür für Verhältnisse und Handlungsspielräume in einer Notsituation. Daraus erwächst eine mentale Stärke und Selbstvertrauen.